Page 7 - Turnverein Rapperswil-Jona Vereinsheft 2023-1
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Nach einer währschaften Gemüsesuppe wurde uns ein Rahmgulasch mit
Risotto und Blumenkohl serviert. Es waren Bergmannsrationen und keiner
schaffte ein Supplement. Dessert hätte man vorbestellen müssen, da Sepp
als Einiger ein Dessert wünschte, lohnte sich die Bestellung nicht. Andreas
hatte für ihn extra das Bisquits vom Morgenkaffee aufgespart und es ihm
als Ersatz und Trost serviert.
Kurz nach halb drei Uhr verliessen wir das Bergwerk und gestärkt machten
wir uns wieder auf den Weg, vorerst bergauf bis zum Höhenweg. Aber wer
glaubte, wir hätten jetzt die Höhenmeter geschafft, wurde arg enttäuscht,
ging es doch noch zweimal ziemlich stotzig bergauf. Endlich war der
höchste Punkt erreicht, wie uns Andreas beruhigte, aber erst als es
sichtlich abwärts ging, glaubten wir ihm. Erst jetzt konnten wir die schöne
Aussicht auf das Tal, die Flumserberge und die Churfirsten geniessen.
Schon bald erreichten wir im Tal die Postautohaltestelle Wiesental.
Zeitlich sollte es knapp passen oder war der Bus schon durchgefahren? Als
wir uns schon mit dem Gedanken abfanden zu Fuss zum Bahnhof Flums zu
gehen, kam das Postauto mit zehn Minuten Verspätung doch noch
angefahren, zu unserer Erleichterung.
Beim Warten auf die S4 nach Uznach konnte Röbi Täschler auf seinem
Handy genau ablesen, dass wir gut 3½ Stunden unterwegs waren und auch
die vorgesehenen Höhenmeter erfüllt hatten. In Uznach wartete der
Voralpenexpress und wir erreichten schon bald Rapperswil. Mit einem
herzlichen Dank an unseren Reiseleiter Andreas Nef verabschiedeten wir
uns und freuen uns jetzt schon auf die nächsten Wanderungen.
T h e o W i n i g e r

